Wer den Tod fürchtet, fürchtet auch das Leben.

Es gibt keinen Grund, den Tod zu fürchten, denn das Leben endet nicht mit dem Ableben des physischen Körpers.

Der Mensch ist ein Wunderwerk der göttlichen Schöpfung, aber sein Körper ist nur Wohnung und Werkzeug, um für die Dauer seines irdischen Aufenthalts die notwendigen Aufgaben erfüllen und lehrreiche Erfahrungen machen zu können. Die Essenz, sein Geist, ist unsterblich.
In allen großen Religionen gibt es die Lehre von der Reinkarnation, der Wiedergeburt. Im Christentum war sie bis zum Jahre 553 Bestandteil der Religion, bis sie beim Konzil in Konstantinopel mit dem Kirchenbann belegt wurde. Die Kirchenzensoren haben aber einige Stellen in der Heiligen Schrift übersehen, die darauf hinweisen, dass Jesus und seine Jünger über die Wiedergeburt Bescheid wussten (s. Matthäus 16, 13-14, Johannes 9, 2-3).

Wo sind wir in der Zeit zwischen zwei Inkarnationen?

Ich empfehle das wundervolle Buch von Paul Meek: "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt". In der feinstofflichen Welt sind wir für grobstoffliche Augen unsichtbar. Nach dem Tod werden wir mit unserem vergangenen Erdenleben konfrontiert und es wird Bilanz gezogen. Alles wird in Liebe angesehen. Nicht gelernte Lektionen müssen im nächsten Leben wiederholt werden. Deshalb ist es sinnlos, Selbstmord zu begehen.

Warum sind lebensverlängernde Maßnahmen nicht immer eine gute Entscheidung?

Die ethische Sichtweise der Menschen basiert nicht auf den universellen Lebensgesetzen. Leben ist Energie und kann deshalb weder verlängert noch verkürzt werden. Der grobstoffliche Körper beherbergt nur für die Dauer des irdischen Daseins die Seele und den Geist, die in der geistigen Welt ihre Heimat haben. Wenn die Funktionen des Körper durch medizinische Maßnahmen am Leben erhalten werden, wenn die Seele heimreisen möchte, bedeutet das, Leben zu blockieren und nicht zu verlängern. Deshalb ist es sowohl für den Sterbenden als auch für die Angehörigen und Ärzte wichtig, den Menschen nicht hier festzuhalten, wenn der Übergang in die geistige Welt bevorsteht.